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Die Andere Realität

Spiritualität, Wissenschaft & alternative Ansichten zum Mainstream

Unglaubliche Geschichten von Prominenten - Teil 2

Weitere spannende Geschichten von Rainer Holbe

Rainer Holbe - Journalist

Eine Serie mit unglaublichen Geschichten ist für jeden Radio- und Fernsehsender ein Wagnis. Schließlich sollen keine erfundenen „Mysterie“-Stories präsentiert werden, sondern Menschen aus der Gegenwart, die übersinnliche Erfahrungen gemacht haben. RTL hat mit „Unglaubliche Geschichten“ und SAT 1 wenig später mit „Fantastische Phänomene“ eine solche Serie produziert, die von Rainer Holbe moderiert worden war. Die Zuschauer reagierten positiv; entsprechend hoch waren die Einschaltquoten. Die vorgestellten Fallbeispiele waren wasserdicht, die präsentierten Personen wahrhaftig und das eingespielte Filmmaterial seriös. Natürlich polarisierte die Serie. Dass in den einzelnen Folgen prominente Gäste auftraten, wie Professor Jesko von Puttkamer von der NASA in Washington oder der Prager Philosoph Jürgen U. Heinz, erhöhte allerdings die Glaubwürdigkeit der Produktion. Aus seinem umfangreichen Archiv stellt Rainer Holbe für „Die Andere Realität“ regelmäßig PSI-Erlebnisse von prominenten Persönlichkeiten vor.


Kino-Gott James Dean starb auf der Straße

Die Schauspielerin Ursula Andress berichtete im Sommer 2005 in einer amerikanischen Fernsehsendung von einem für sie wichtigen Erlebnis. Während eines Treffens mit dem englischen Kollegen Alec Guiness riet ihr der Mann, niemals in das neue Auto ihres jungen Kollegen James Dean einzusteigen. „Wir haben heute Freitag, den 23. September, und jetzt ist es genau 22 Uhr. Wenn Sie in diesen Wagen steigen, werden Sie innerhalb einer Woche damit tödlich verunglücken“, sagte Guiness damals. Am 29. September 1955 lud der gut aussehende – für seinen Film „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ – gerade gefeierte Kinoheld die attraktive Kollegin ein, ihn zu einem Autorennen nach Salinas zu begleiten. Um ein Haar wäre Ursula Andress mitgefahren, hätte nicht plötzlich der Schauspieler John Derek vor der Tür gestanden, in den sie verliebt gewesen war. Wütend brauste Dean in seinem neuen Porsche davon.
Am darauf folgenden Tag startete er gemeinsam mit einem Mechaniker des Autohauses in Richtung Salinas. Gegen 18 Uhr raste er auf eine Kreuzung zu. Ein großer Ford kam von vorne, der abbiegen wollte, aber nicht auf den Gegenverkehr achtete. 
„Der Kerl bleibt nicht stehen“, schrie Dean seinen Beifahrer an. Die Fahrzeuge verkeilten sich ineinander. James Dean brach sich das Genick, der Mechaniker überlebte schwer verletzt. Die Nachricht vom Tod des beliebten Schauspielers erschütterte die Welt. Die Jugend hatte ein Idol verloren.


Enzo Ferrari - Der Gott des Automobils

Erzählt werden sollte auch das Erlebnis von Luigi Chinetti, einem Freund und Weggefährten von Enzo Ferrari, dem Gott des Automobils. Ferrari hatte ihn zu einem wichtigen und reichen Mann gemacht, während er selbst zu Weltruhm aufgestiegen war. Der Auto-König Ferrari teilte mit niemandem das Rampenlicht, selbst mit Luigi Chinetti nicht, der ihm dabei geholfen hatte, für seine Automobile einen Markt zu schaffen, der größer und lukrativer war, als man es jemals zu träumen gewagt hatte. 

Die streitsüchtige Freundschaft der alten Männer war oft bis zum Zerreißen gespannt. Chinetti hatte den rücksichtslosen egomanischen Despoten erlebt, aber auch den privaten Ferrari, den Freund aus Jugendtagen, dem seine Herkunft aus der Unterschicht wie ein Kastenzeichen auf der Stirn geschrieben stand.

Endlich hatte sich Chinetti von dieser Herrschaft befreit. Am 14. August 1988 fuhr er in seinem schweren Renault mit gleichmäßiger Geschwindigkeit von Modena nach Paris. Erst auf den flachen italienischen Autostradas, dann auf den von Mautstellen unterbrochenen französischen Autoroutes. Im Rückspiegel flimmerten die Lichter von Lyon, nachtschwarz lag das burgundische Beaune vor ihm. Es ging auf drei Uhr zu, aber Chinetti war nicht müde. Er hatte diese Fahrt schon oft gemacht. Über vierzig Jahre war er im Dienste Ferraris unterwegs gewesen. Er war jetzt 82 Jahre alt und hatte sich endgültig vom Patriarchen gelöst. Beide Männer waren hart und unnachgiebig, klassische Italiener eben. Das Duell war jetzt vorbei, die Zeit freundschaftlicher Beziehungen und hässlicher Beleidigungen beendet. Luigi entfernte sich in dieser Nacht mit durchschnittlich 200 Stundenkilometern von jenem Ort in der Emilia, der von einem Goliath beherrscht wurde.

Da geschah es. Eine heftige Explosion erschütterte das Fahrzeug, riss am Lenkrad und ließ den Fahrer aus seinem Sitz rutschen. Ohne Vorwarnung war das Unmögliche scheinende geschehen. Erschrocken bremste Chinetti ab. Die Anzeigen auf dem Armaturenbrett zeigten die gewohnten Standards, es gab keine merkwürdigen Geräusche und es roch nicht nach brennenden Kabeln, siedendem Öl oder verbrannten Reifen. 

Vorsichtig brachte der Mann das Fahrzeug zum Stehen. Steifbeinig nach langer Fahrt ging er um das Auto herum, inspizierte die Unterseite und schaute unter die Motorhaube. Er konnte keine Unregelmäßigkeiten entdecken. Erleichtert stieg Chinetti in den scheinbar unbeschädigten Renault und setzte ohne weitere Zwischenfälle seine Fahrt fort. 

Im Morgengrauen erreichte der Mann die Vororte von Paris. Der Verkehr nahm zu und er musste die Geschwindigkeit den hier üblichen Staus anpassen. Er schaltete das Radio ein. Eine anonyme Stimme verkündete den Aufmacher des noch jungen Tages: Enzo Ferrari war in der Nacht in seinem Haus in Modena gestorben. Tausend Fragen schossen dem erschrockenen Chinetti durch den Kopf: Wer wird der Nachfolger des Patriarchen? Was soll aus dem Rennprogramm werden? Was wird aus dem Sohn Pietro und der Lebensgefährtin Lina? Luigi Chinetti war ein rationaler Mensch, doch plötzlich erschrak er. Dieser dumpfe Schlag auf der Autobahn, dieser ohrenbetäubende Knall in seinem Renault. Wenn die Rundfunkmeldung richtig war, dann hatte diese rätselhafte Explosion genau im selben Moment stattgefunden, als sich Enzo Ferrari in jener Nacht gegen 3 Uhr im fernen Modena von dieser Welt verabschiedete.


Der Fluch der Gletscherleiche

Kaum eine unglaubliche Geschichte ist so gut dokumentiert wie das Geschehen um den Fund der Gletscherleiche „Ötzi“. Mehrere Tage wurde im Herbst 2004 im Gasteiner Tal nach dem Nürnberger Bergwanderer und „Ötzi“-Entdecker Helmut Simon gesucht. Der Mann wollte auf den 2467 Meter hohen Gamskarkogel bei Hofgastein steigen. Ein Wetterumschwung musste dem nur mit leichter Kleidung ausgestatteten Wanderer zum Verhängnis geworden sein. Berg- und Wasserrettung sowie Helikopter des Heeres suchten vergeblich. Bis ein Hofgasteiner Jäger Simons rote Jacke an einem Bergbach entdeckt und die Rettung verständigte. Diese konnte dann die Leiche Simons am 2300 Meter hohen Gaiskarkogel bergen. Nach Einschätzung der Bergwacht war Simon auf einem nicht markierten Jägersteig unterwegs, ausgerutscht und etwa hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Vermutlich sei er sofort tot gewesen. 

Der erfahrene Bergsportler hatte zusammen mit seiner Frau Erika 1991 am Similaun-Gletscher in Südtirol die Steinzeit-Mumie „Ötzi“ entdeckt. Inzwischen unken die Südtiroler, Simon könne „Ötzis Fluch“ erlegen sein wie andere vor ihm: Ein Jahr nach der Entdeckung der Mumie verunglückte der deutsche Gerichtsmediziner Rainer Henn mit dem Auto auf dem Weg zu einem Vortrag über den Toten aus dem Eis; Bergführer Kurt Fritz, der als einer der Ersten zur Fundstelle eilte, wurde 1993 am Ortler von einer Lawine verschüttet. Der Reporter, der bei der Bergung der Steinzeit-Leiche dokumentierte, starb an einem Krebsleiden.


Ein böses Omen

Die Schilderung vom Fluch der Steinzeit-Mumie „Ötzi“ findet sich in ähnlicher Form in der Geschichte wieder. Manch ein Grabräuber soll in der Vergangenheit nach Störung der Totenruhe auf ungeklärte Weise ums Leben gekommen sein. Am berühmtesten sind wohl die Ereignisse um die Öffnung des Grabes von Tutenchamun. Die Ägypter sind überzeugt, dass die Pharaonen ihre Gräber mit magischen Zeichen gegen Eindringlinge schützten. So wurde es als böses Omen gedeutet, als der Kanarienvogel des Archäologen Carter in dem Moment von einer Kobra gefressen wurde, als der Mann das Grab des toten Herrschers öffnete. Und als kurz danach der Finanzier des Unternehmens, Lord Carnarvon, um zwei Uhr in der Nacht sein Leben aushauchte, verlöschte in ganz Kairo das elektrische Licht. Angeblich starb zu diesem Zeitpunkt Carters Hund im fernen Highclere Castle in England.

„Spuk gehörte zu den rätselhaftesten und eigenwilligsten Phänomenen, die von der Parapsychologie untersucht wurden,“ sagt der Bewusstseinsforscher Elmar R. Gruber. Die Erscheinungen treten plötzlich und unerwartet auf und enden ebenso häufig. Parapsychologen wie der berühmte Professor Hans Bender aus Freiburg gingen davon aus, dass der Auslöser eines Spukgeschehens immer der Mensch sei, der es gerade erlebt. Luigi Chinetti dürfte auf paranormale Weise unbewusst mit dem um sein Leben ringenden Ferrari verbunden gewesen sein und eine „psychokinesische (auf Materie einwirkende) Explosion“ ausgelöst haben. Wir müssen uns offenbar damit abfinden, dass es auch für diese hier zitierten Fallbeispiele keine befriedigenden Erklärungen gibt. Da es jedoch nichts auf der Welt gibt, was sich „außerhalb der Natur“ befindet, sind es aber auch keine „übernatürlichen Phänomene"

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